Die besten Tipps, um nicht wieder mit dem Rauchen anzufangen?
Es ist nicht leicht, eine Sucht abzulegen. Schließlich muss dafür die körperliche und seelische Abhängigkeit zunächst überwunden werden. Das kann einige Wochen oder sogar Monate dauern. Doch nicht immer reicht das. Nicht selten ist es eine kleine Gelegenheit, die den Griff zum Suchtmittel und somit zum Neubeginn Abhängigkeit entfacht. Wer das vermeiden will, muss besonders stark sein. Gerade bei Zigaretten, die zu einem geselligen Abend mit Freunden für manche Personen dazugehören zu scheinen. Da wird es schwer, den Rückfall zu vermeiden.
Zunächst ist es wichtig, die Entwöhnungsphase gut zu verkraften. In dieser mehrere Wochen andauernden Zeit wird es immer wieder zu Entzugserscheinungen kommen. Wer ihnen nachgibt, hat bereits verloren. Entscheidend ist es daher, diese Begleitumstände zu akzeptieren. Sie können häufig mit einer gesunden Ernährung, Sport sowie Ablenkung relativ leicht überwunden werden. Daneben sollten bereits die Weichen für ein gesünderes Leben gestellt werden. Je fitter der Körper ist, umso schneller kann er die Rückstände des Nikotins abbauen. Damit sinkt zudem das Verlangen nach weiteren Zigaretten.
Statt des täglichen Konsums der Glimmstängel ist es ein schönes Gefühl, das Leben ohne die Abhängigkeit genießen zu können. Man wird sich weitaus sportlicher fühlen. Der Geruchs- und der Geschmackssinn werden mit der Zeit wieder intensiver. Auch das sollte in vollen Zügen ausgekostet werden. Denn nur wer den Luxus gesunder Organe richtig einschätzen kann, wird den jahrelangen Schaden ermessen können, den er ihnen zuvor angetan hat. Das kann außerdem bei der seelischen Vermeidung von Rückfallattacken helfen.
Wer die erste Abhängigkeit überwunden hat, für den wird der Qualm der Zigaretten schon sehr bald zur Belastung. Wird also mal wieder im Freundeskreis geraucht, so muss das nicht hingenommen werden. Für die Zeit kann man sich auch andere Gesprächspartner suchen oder kurz an die frische Luft gehen. Keinesfalls sollte im Rahmen der Gruppendynamik ebenfalls mitgeraucht werden. Denn damit ist der Anstoß zur neuen Abhängigkeit bereits gegeben. Wer die Zigarette nicht spätestens nach dem ersten tief inhalierten Zug weglegt, wird sie auch weiterhin konsumieren und damit in die alte Sucht verfallen.
Ebenso sollten stets die Gründe ins Gedächtnis gerufen werden, die einst dazu führten, mit dem Rauchen aufzuhören. Häufig waren es finanzielle Aspekte, die gesundheitliche Belastung oder ähnliche Argumente. Warum sollte man diese nun leugnen und erneut mit der Sucht beginnen? Schöner und gesünder ist es, dem Glimmstängel ein für alle Mal den Rücken zu kehren. Auch wenn das sehr viel Disziplin gerade in stressigen oder emotionalen Momenten erfordern kann.