Viele Raucher würden sicherlich ihre Sucht beenden um wieder ein vitaleres Leben führen zu können, jedoch kommen die Leute meistens erneut da an wo sie gestartet haben. Sie bekommen hier die erfolgsversprechendsten Hilfsmittel damit sie es auf die Reihe kriegen das Qualmen permanent aufzuhören. Erstmal sollten sie sich im klaren sein dass die Sucht nach Kippen größtenteils psychisch ist. Falls sie es erreichen wollen, müssen sie einen starken Willen haben sowie von ihrem Plan überzeugt sein. Durch die hier aufgeführten Hilfen wird es ihnen leichter fallen mit dem Rauchen aufzuhören, meint aber nicht, dass diese Mittel reichen um die Abhängigkeit hinter sich zu lassen.
Das Angebot ist riesig an Methoden und Behandlungen um mit dem Rauchen aufzuhören, das fängt mit Medikamenten an und hört bei einer Hypnose-Behandlung auf. Im folgenden werde ich ihnen manche dieser Beihilfen vorstellen die auch versprechen was sie halten:
Wer es sich fest als Ziel gesetzt hatt Nichtraucher zu werden, der schafft das auch. Der Wille zählt. In Verbindung mit einem Nikotinkaugummi oder einer Elektrozigarette ist es nicht so schwer wie sie vielleicht denken. Es haben schon viele Leute aufgegeben aber es gibt auch jeden Tag Menschen die es schaffen endgültig Nein zum blauen Dunst zu sagen. Vielleicht können Sie sich ja auch eines Tages stolz sein und sagen Ich habe es geschafft.
]]>Dass man in Deutschland in öffentlichen Verkehrsmitteln und öffentlichen Einrichtungen nicht rauchen darf, außer in ausgewiesenen Raucherabteilen und Raucherräumen, weiß man. Aber wie sieht’s in Restaurants, Bars oder in Festzelten aus? Hierfür gelten in den einzelnen Bundesländern unterschiedliche Gesetze.
Das strengste Rauchverbot hat Bayern. In diesem Bundesland darf nur in der Außengastronomie und bei geschlossenen Gesellschaften geraucht werden, ansonsten herrscht striktes Rauchverbot. In den anderen Bundesländern ist das Rauchen in ausgewiesenen Raucherräumen in Gaststätten, Restaurants, Kneipen und Bars erlaubt. Diese müssen vom Nichtraucherbereich vollständig abgetrennt und auch als solche gekennzeichnet sein. Auch in Diskotheken gibt es in den meisten Bundesländern Raucherräume. Dies gilt jedoch nicht für Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt. In Berlin gilt die Regelung der Raucherräume in Diskotheken nur, wenn keine Personen unter 18 Jahren Zutritt haben. In der Außengastronomie hingegen darf in jedem Bundesland geraucht werden.
Neben den gesetzlichen Regelungen zum Rauchen in Gaststätten im Sinne des Gaststättengesetzes gibt es in vereinzelten Bundesländern noch ein paar Sonderregelungen, unter welchen Umständen doch geraucht werden darf. In Berlin ist dies in Shisha-Gaststätten möglich, die keine alkoholischen Getränke anbieten. In Berlin, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Sachsen müssen ausgewiesene getränkegeprägte Rauchergaststätten mit weniger als 75 qm Gastfläche keinen Nichtraucherraum anbieten. Im Saarland sind inhabergeführte Kneipen davon ausgenommen. In Nordrhein-Westfalen gibt es Raucherclubs. In diesen ausgewiesenen Örtlichkeiten darf geraucht werden, ebenso wie in Hessen, Nordrhein-Westfalen und Sachsen bei geschlossenen Gesellschaften.
Wenn nun wieder die Zeit der Feste kommt, ist es gut zu wissen, wo man in Bier-, Wein- und Festzelten rauchen darf. In den meisten Bundesländern ist das Rauchen in den Zelten erlaubt. In einigen Bundesländern darf man jedoch nur in den gekennzeichneten Bereichen rauchen. Hierzu gehören Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.
Die Bußgelder variieren von Bundesland zu Bundesland. Nur in Baden-Württemberg ist die Bußgeldhöhe gesetzlich festgelegt. Man muss mit einer Geldstrafe in Höhe von 40 Euro rechnen, im Wiederholungsfall 150 Euro. Der Gastwirt kann im Wiederholungsfall seine Lizenz verlieren. In den anderen Bundesländern gibt es nur einen Bußgeldrahmen. Dieser ist je nach Bundesland unterschiedlich und kann für den Gast zwischen 5 und 500 Euro liegen und für die Gastronomen bis zu 2.500 Euro betragen. In Sachsen kann ein Verstoß sowohl bei Gast als auch bei Gastronom bis zu 5.000 Euro kosten und in Mecklenburg-Vorpommern kann die Strafe für den Gastronom bis zu 10.000 Euro ausmachen. In Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt wird die Bußgeldhöhe von den lokalen Ordnungsbehörden festgesetzt.
]]>Wie funktioniert es?
Die Wirkungsweise der Nikotinkaugummis als auch der Nikotinpflaster ist identisch. Um das Bedürfnis nach Nikotin zu stillen, wird langsam medizinisches Nikotin in den Körper abgegeben. Anders als bei Zigaretten geben Kaugummi und Pflaster nur Nikotin ab, während das Rauchen einer Zigarette dem Körper viele weitere Giftstoffe zufügt, unter Anderem: Teer, Blausäure und Kohlenmonoxid.
Wie wende ich die Kaugummis bzw. das Pflaster richtig an?
Das Nikotinpflaster
Es wird auf eine saubere, trockene und vor allem unverletzte Hautstelle auf dem Arm, dem Oberkörper oder der Hüfte für ca. 15 Sekunden fest angedrückt. Über eine Membran gelangt das Nikotin über die Haut in den Blutkreislauf. Wahlweise gibt es das Nikotinpflaster mit einer Wirkungsdauer von 16 oder 24 Stunden und in 3 verschiedenen Stärken.
Der Nikotinkaugummi
Er wird nur bei Bedarf, also nur wenn das Verlangen nach einer Zigarette aufkommt gekaut. Über etwa 30 Minuten wird er langsam gekaut damit sich das Nikotin gleichmäßig aus der Kaumasse lösen kann. Auch den Kaugummi gibt es wie das Pflaster in 2 verschiedenen Stärken.
Wer darf das Pflaster oder den Kaugummi nicht anwenden?
Bei folgenden Erkrankungen sollten sie auf die Nutzung verzichten oder Rücksprache mit einem Arzt halten:
Herzinfarkt, Schlaganfall, chronische Hauterkrankungen (z.B. Schuppenflechte) und Herzrhythmusstörungen.
Was passiert bei einer Überdosierung / einer falschen Anwendung?
Überdosierungen können entstehen, wenn mehrere Pflaster gleichzeitig verwendet werden, der Kaugummi zu schnell oder in zu großen Mengen gekaut wird und wenn während der Nutzung des Kaugummis bzw. das Pflaster weiterhin geraucht wird.
Die Symptome gleichen denen bei exzessivem Rauchen, z.B. Schwindel, Übelkeit, Erbrechen und abfallender Blutdruck.
Darf ich Nikotinkaugummis oder Pflaster während der Schwangerschaft verwenden?
Hiervon ist grundsätzlich abzuraten. Das Nikotin gelangt über die Nabelschnur in den Blutkreislauf des Neugeborenen und kann bei ihm mitunter schwere Schäden anrichten.
Wo kann ich Nikotinpflaster / Nikotinkaugummis kaufen?
Sowohl die Pflaster als auch die Kaugummis sind da es sich um Medikamente handelt nur in (Online-)Apotheken erhältlich. Sie sind rezeptfrei.
Lieber Kaugummis oder lieber Pflaster?
Diese Frage ist eine Geschmackssache. Es sei jedoch gesagt, dass durch die kontinuierliche Nikotinabgabe die Pflaster sich im Allgemeinen besser für durchschnittlich starke bis starke Raucher eignen. Die Kaugummis eignen sich da sie nur bei Bedarf genommen werden eher für weniger starke bis durchschnittlich starke Raucher.
Raucher haben kaum eine Ahnung davon, dass sich Lunge und Bronchien recht schnell regenerieren können, wenn sie aufhören würden. Der Teer in Rauchwaren ist die tückischste Substanz, die als feiner Dampf über den Rauch inhaliert wird und die Lungenbläschen belegt.
Der Körper kann sich sehr schnell regenerieren
Die gute Nachricht ist, dass in dem Moment, in dem jemand das Rauchen sein lässt, sich der Körper schnell regenerieren kann. Wer mit dem Rauchen aufhört, kann in wenigen Minuten und zwei Wochen danach viele positive Wirkungen erleben. Nach 20 Minuten beginnt der Körper mit der fühlbaren Regeneration.
Was passiert innerhalb der ersten 48 Stunden?
Weniger als eine halbe Stunde benötigt der Körper nach der letzten Zigarette, um seinen eigenen Normalblutdruck wieder herzustellen und auch die Körpertemperatur normalisiert sich durch eine sofortige bessere Durchblutung. Innerhalb der darauffolgenden 8 Stunden regelt sich der Kohlenstoffmonoxid Spiegel des Körpers auf „normal“ ein und nach 24 Stunden beginnt das Risiko, an einem Herzinfarkt zu leiden, zu schrumpfen. Raucher bemerken nach 48 Stunden eine Verbesserung ihrer Geschmackserlebnisse und können auch Düfte wieder besser wahrnehmen.
Regeneration nach zwei Wochen bis zu einem Jahr
Wer das Rauchen aufhört, darf sich bereits zwei Wochen nach Beendigung dieser Belastung darauf freuen, dass die Lungen 30 % besser arbeiten können, was sich deutlich auf das allgemeine Lebensgefühl auswirkt. Gleichzeitig ist zu diesem Zeitpunkt der Blutdruck bereits völlig stabilisiert. In den darauffolgenden Monaten beginnt der Körper, sich von den Belastungen weiter zu reinigen. Der Husten wird nachlassen und die Kurzatmigkeit, die Raucher oft aufweisen, verschwindet. Gleichzeitig erhält der Mensch neue Energien und fühlt sich nicht mehr so abgeschlagen. Im Laufe der Monate regenerieren sich die Flimmerhärchen in den Bronchien und können weiteren Schleim abtransportieren. Insgesamt reinigt sich das ganze Lungensystem und die Gefahr, an Infektionen zu erkranken, verringert sich deutlich. Nach einem Jahr hat sich das Herzinfarktrisiko um die Hälfte verringert.
Bedrohliche Krankheitsrisiken verringern sich in den Folgejahren
Das Risiko, an einem Schlaganfall zu erkranken, hat sich nach 5 Jahren deutlich reduziert und wer 10 Jahre nicht mehr raucht, unterliegt nur noch der Hälfte der Gefahren, an Krebs der Luft- oder Speiseröhre oder im Mund zu erkranken. Schließlich ist nach 15 Jahren das Risiko, an Herzerkrankungen zu erkranken auf das eines Nichtrauchers geschrumpft.
Bei solch positiven Aussichten ist es sicher auch der Wunsch eines Rauchers, sich in eine solche Richtung zu bewegen. Ansporn bieten jedenfalls solche günstige Erkenntnisse über die Regenerationsfähigkeit der Lunge sicherlich.
]]>Die Entstehung der Raucherlunge
Die Raucherlunge bezeichnet eine Erkrankung, bei der eine chronische Bronchitis gemeinsam mit einer Verengung der Bronchien auftritt. Durch das tägliche Rauchen mehrerer Zigaretten über einen bestimmten Zeitraum hinweg, werden die Flimmerzellen in der Lunge zerstört. Diese Zellen sind dafür verantwortlich, dass eingeatmete Schmutzpartikel gebunden und ausgehustet werden. Da die Flimmerzellen durch das Rauchen inaktiv werden, kann der Schleim, den die Lunge normalerweise produziert, nicht abgehustet werden. Somit können sich Bakterien schnell ausbreiten und zu Entzündungen führen. Durch häufige Entzündungen verdicken sich die Bronchienwände und durch die verstärkte Schleimbildung weiten sich die Lungenbläschen. Auf diese Weise entsteht Atemnot bei den betroffenen Personen, die sich erst nur bei starker körperlicher Belastung und schon bald bei leichter Anstrengung bemerkbar macht und den Patienten normales Atmen unmöglich macht.
Symptome, Diagnose und Behandlung der Raucherlunge
Personen, die an einer Raucherlunge erkranken, merken dies zuerst an häufig wiederkehrendem Husten, der trocken sein kann oder von Auswurf begleitet wird. Durch diesen langjährigen Husten werden die Bronchien, sowie das Gewebe der Lungenflügel immer weiter beschädigt, sodass es zu Atemnot durch eine Behinderung des Atemstroms kommt. Das Atmen fällt einem immer schwerer und man ist schon nach der leichtesten Anstrengung komplett außer Atem. Treten diese Symptome auf, sollte man das Rauchen schleunigst aufgeben und einen Arzt aufsuchen. Dieser kann durch eine Röntgenuntersuchung oder eine Computertomografie eine genaue Einschätzung des Stadiums der Raucherlunge erlangen und wird in weiterer Folge Medikamente verschreiben, die die Atemnot vermindern oder zum Teil verhindern. Des Weiteren wird dem Patienten ein medizinisches Training empfohlen, um die Lungenfunktion wieder zu verbessern. In einem Großteil der Fälle gelingt es den Patienten, ihre gesunde Lungenfunktion wiederzuerlangen. Dies ist jedoch nur möglich, wenn man ausgiebiges Training betreibt, nie wieder zur Zigarette greift und sich auch nicht passiv übermäßigem Zigarettenrauch aussetzt.
Zudem sollten die Betroffenen das Rauchen aufgeben, da sich sonst aus dem Raucherhusten eine schwere Lungenerkrankung oder Lungenkrebs entwickeln können. Auch das Passivrauchen sollte vermieden werden.
]]>Symptome
Anfangs verläuft die Erkrankung meist symptomfrei und wird daher erst relativ spät bemerkt. In einem späteren Stadium treten Schmerzen in der Beinmuskulatur bei Belastung auf. Am häufigsten treten diese Schmerzen in der Wade auf. Die Schwere der Erkrankung wird in diesem Stadium anhand der schmerzfreien Gehstrecke klassifiziert. Kann der Patient weniger als 200 m ohne Schmerzen zurücklegen, ist ein sehr bedrohliches Stadium der Erkrankung erreicht. In diesem Stadium ist das betroffene Bein oft blass und fühlt sich kalt an. Allerspätestens jetzt muss unbedingt ein Arzt aufgesucht werden, es droht die teilweise Amputation des betroffenen Beins. In einem noch späteren Stadium treten Schmerzen auch in Ruhe auf. Häufig müssen Patienten in diesem Stadium der Erkrankung nachts das Bein über die Bettkante hängen lassen, um noch eine minimale Durchblutung des Unterschenkels und des Fußes zu erreichen. In horizontaler Lage können die Schmerzen aufgrund der fehlenden Durchblutung unerträglich werden. Dieses Stadium der Erkrankung ist nahezu immer von Nekrosen begleitet, also dem Absterben von Gewebe. Zehen verfärben sich dabei schwarz und am Bein treten nicht heilende Wunden auf.
Therapie eines Raucherbeins
Es gilt, möglichst frühzeitig alle beeinflussbaren Risikofaktoren auszuschalten. Zunächst sollte unbedingt das Rauchen eingestellt werden. Liegen Diabetes oder andere Stoffwechselerkrankungen vor, sollte eine optimale Einstellung der Blutwerte durch Medikamente und eine angepasste Ernährung angestrebt werden. Daneben ist ein regelmäßiges Gehtraining die wichtigste therapeutische Maßnahme. Das Risiko eines Gefäßverschlusses kann durch die Einnahme von Medikamenten zur Hemmung der Blutgerinnung verringert werden. Reichen diese Maßnahmen nicht aus, sind gefäßchirurgische Eingriffe notwendig. Dabei wird die Arterie gereinigt und geweitet, in einigen Fällen auch mittels eines kleinen Röhrchens („Stent“) offen gehalten. Reicht dies nicht aus, wird der erkrankte Teil der Arterie entfernt und durch einen Bypass ersetzt. Letztes Mittel ist die teilweise Amputation des Beins unterhalb der Verschlussstelle.
Die meisten angehenden Nichtraucher haben Angst vor den verschiedensten Entzugserscheinungen. Mythen ranken sich hier um Konzentrationsstörungen, ungebremste Gewichtszunahme oder verlorene Geselligkeit. Doch mit welchen Symptomen muss man als aufhörwilliger Raucher wirklich rechnen?
Der regelmäßige Zigarettengenuss hat natürlich Auswirkungen auf das Gehirn. Nikotin wirkt stimulierend, schüttet Adrenalin aus und regt damit das Belohnungszentrum des Gehirns an. Glückshormone werden ausgeschüttet und Stress abgebaut. Zudem wirkt Nikotin appetithemmend und steigert sowohl den Stoffwechsel als auch die Darmtätigkeit.
Fällt das die tägliche Zigarette weg, kommt es unweigerlich zu Entzugserscheinungen. Zu den verbreitetesten Symptomen zählen Konzentrations- und Schlafstörungen, Zittern, Schweißausbrüche, Reizbarkeit und Stimmungsschwankungen, Kopfschmerzen sowie ein Gefühl der inneren Unruhe.
Gerade in den ersten drei Tagen nach der letzten Zigarette, in denen noch Nikotin im Gehirn nachwirkt, treten diese Symptome verstärkt auf. Während der ersten drei bis vier Wochen lassen diese körperlichen Entzugserscheinungen allerdings spürbar nach und verschwinden schließlich. In dieser Zeit erholen sich die Rezeptoren des Gehirns von der Tabaksucht und nehmen in der Folge ihre normale Funktion wieder auf.
In diesen ersten Wochen kann es gerade für starke Raucher sinnvoll sein, die Nikotinaufnahme schrittweise mit Hilfe von Pflastern oder Kaugummi zu reduzieren und damit die körperlichen Symptome zu verringern.
Mitunter kann es in der Zeit nach der erfolgreichen Rauchentwöhnung durchaus zu einer Gewichtszunahme kommen. Durchschnittlich setzen sich zwei bis vier Kilo auf den Rippen fest. Eine gesunde Ernährung sowie ausreichend Bewegung schaffen hier Abhilfe. Auch sollte jeder frische Nichtraucher seine Ernährung kritisch beobachten und ergründen, ob zum Beispiel der Schokoriegel zwischendurch nun als Ersatz für die Pausenzigarette herhält.
Doch der Nikotinentzug hat nicht nur eine körperliche Komponente. Raucher schaffen sind kleine Pausen. Im stressigen Arbeitsalltag ist der Gang vor die Tür oft gleichzusetzen mit einer fünfminütigen Erholungspause. Hier wird neue Energie getankt.
Auch schleichen sich in den Alltag eines jeden Tabakkonsumenten Rituale ein, die es zu durchbrechen gilt. Der morgendliche Kaffee, die Tageszeitung und eine entspannende Zigarette gehören beispielsweise für viele Rauchen zum Start in einen frischen Tag, ebenso wie die verdauungsfördernde Kippe nach dem Mittagessen.
Hartnäckig hält sich auch das Gerücht, Raucher seien geselligere und kontaktfreudigere Zeitgenossen als ihre nichtqualmenden Mitmenschen.
All diese Gewohnheiten zu durchbrechen und die positiv besetzten Attribute des Rauchens umzudeuten, hat sich vor allem die Ratgeber- und Psychotherapiebranche zur Aufgabe gemacht. Psychotherapeuten bieten Entwöhnungstherapien, Selbsthilfeseminare und –gruppen erfreuen sich zunehmender Beliebtheit und Ratgeberbücher à la „Endlich Nichtraucher“ werden zu Kassenschlagern. Und das nicht ohne Grund. Um den psychischen Symptomen des Tabakentzugs entgegenzuwirken, bedarf es einem starken Willen, hoher Motivation sowie Selbstbeherrschung. Das Verlangen nach einer Zigarette wird wohl nie ganz vergehen, damit umzugehen muss also gelernt werden. Und dabei können individuelle Therapieformen oder Ratgeber durchaus nützlich sein.
]]>Konsequenz ist die Voraussetzung
Um wirklich mit dem Rauchen aufzuhören, sollte man von Anfang an konsequent bleiben und sich genau überlegen, wie man von dem Nikotin loskommen möchte. Am radikalsten ist es natürlich, von einem Tag auf den anderen keine Zigarette mehr anzurühren. Aber auch wer schrittweise weniger rauchen möchte, sollte sich einen Zeitplan erstellen und einen endgültigen Termin festlegen, an dem mit dem Rauchen Schluss sein sollte. Um sich selbst nicht in Versuchung zu führen, ist es hilfreich, sich die Anzahl der erlaubten Zigaretten schon morgens zu Recht zu legen. Wer den Druck ein bisschen erhöhen möchte, kann zudem Freunde und Bekannte einweihen, die einen regelmäßig nach Erfolgen fragen.
Alternativen suchen
Neben den körperlichen Entzugserscheinungen stellt vor allem die psychische Abhängigkeit ein großes Problem dar. Umso wichtiger ist es deshalb, sich vorher einen Ersatz für die Zigarette zu suchen. Raucher haben meistens Rituale, wie zum Beispiel nach dem Essen oder gleich morgens nach dem Aufstehen zu rauchen, diese sollten unbedingt unterbrochen werden. So gibt es zum Beispiel spezielle Kaugummis, die das Verlangen nach Nikotin mildern können. Auch Pfefferminzbonbons oder Lakritze können hilfreich sein. Um die Nervosität abzubauen ist es außerdem sinnvoll, regelmäßig Sport zu treiben. Das trägt nicht nur zu einer besseren Gesundheit bei, es eignet sich auch gut zur Ablenkung.
Vor allem in den ersten Tagen der Rauchentwöhnung kann es außerdem schnell zu Stimmungsschwankungen kommen, deshalb ist es wichtig, seine Denkweise zu verändern. Statt sich auf sein Verlangen nach einer Zigarette zu konzentrieren, könnte man sich von dem gesparten Geld etwas Gutes gönnen. Generell sollte man sich zu Beginn für jeden rauchfreien Tag belohnen, um das Erfolgserlebnis zu verstärken.