PostHeaderIcon Wie funktioniert die Elektro-Zigarette?

Eine elektrische Zigarette besteht aus einer Stromquelle, einem ebenfalls elektrischen Vernebler und einer elektronischen Steuerung. Dazu kommt dann noch eine Flüssigkeitskartusche, die auch auswechselbar ist. Wenn man nun am Mundstück zieht und somit beginnt, die elektrische Zigarette zu rauchen, wird diese automatisch durch einen Sensor aktiviert und es erfolgt eine Vernebelung. Hierbei sind die entstehenden Temperaturen aber viel niedriger als bei der herkömmlichen Zigarette, sie betragen nämlich nur um die 65 Grad und funktionieren somit ohne Verbrennung. So wird kein Tabak oder ein Tabakinhaltsstoff verbrannt. Und daher entstehen beim Verbrennen auch keine schädlichen oder krebserregende Substanzen. Ebenfalls entfällt bei der elektrischen Zigarette das Passivrauchen. Sie ist zudem geruchsneutral und lässt auch keine Brandflecken entstehen.
Viele Modelle verfügen über eine an der Spitze sitzende, kleine Rauchdiode, die bei jedem Zug aufleuchtet.
Die aus der Kartusche verdampfende Flüssigkeit atmet der Raucher in Form von Aerosol ein. Das Inhalieren dieser mit Nikotin angereicherten Flüssigkeit vermittelt ein ähnliches Gefühl wie beim Rauchen einer herkömmlichen Zigarette.
Bestehen tut diese Zigarette aus einem Akku und dem Aromadepot, das wie ein herkömmlicher Zigaretten-Filter aussieht.
Um eine elektrische Zigarette zum Dampfen zu bringen, muss an dieser gezogen werden. Beim Beenden dieses Zuges schaltet sie sich selbsttätig wieder aus. Manche elektrischen Zigaretten sind aber auch mit einem automatischen, akustischen Sensor versehen, der sich dann einschaltet, wenn man an ihr zieht. Beim Anziehen sollte man am besten kräftig und gleichmäßig vorgehen, so als ob man ein Getränk durch einen dünnen Strohhalm ziehen würde. Für den langsameren Zug wird die Kraft dann einfach reduziert.
Das Aroma-Fluid, welches in der Zigarette verdampft, ist mit Stoffen angereichert, die dem echten Tabakgeschmack sehr ähnlich sind. Die Aroma-Depots können vom Raucher selber mittels einer Flasche aufgefüllt werden, es gibt aber auch bereits vorgefertigte Cartridges.
Nachladen kann man die elektrische Zigarette, wenn man dies mag, mittels einer mobilen Ladebox.
Die an der Spitze der Elektro-Zigarette angebrachte Leuchtdiode leuchtet nicht nur beim Ziehen auf, sondern gibt auch Hinweise auf den Akku-Ladezustand. Wenn dessen Energie fast aufgebraucht ist, blinkt das Lämpchen mehrmals auf. Beim Laden zeigt durch seine Farbgebung an, ob der Akku nachgeladen oder gewechselt werden muss.

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