PostHeaderIcon Was ist ein Raucherhusten?

Unter einen Raucherhusten versteht man eine chronische Bronchitis, welche durch Zigaretten- und Tabakrauch entsteht, denn die im Zigarettenqualm enthaltenen freien Sauerstoffradikale wirken schädlich auf die Lunge ein. Hiervor versucht die Bronchie des Betroffenen sich nun zunächst durch eine vermehrte Schleimbildung zu schützen. Die für den Abtransport dieses Schleimes zuständigen Flimmerhärchen werden jedoch durch das Rauchen zunehmend geschwächt und gelähmt und sterben schließlich ab. Aus diesem Grund können die des Härchen Staubpartikel oder den Speichel nicht wieder aus der Luftröhre hinausbefördern. Daher kommt es beim Raucherhusten zu lange andauernden und recht hartnäckigen Verschleimungen. Besonders in den Morgenstunden gesellen sich beim Betroffenen noch Husten und Auswurf hinzu. Später verengen sich die Bronchien durch die chronische Bronchitis dann so sehr , dass auch noch Atemnot entsteht.
Wird der Raucherhusten in diesem Stadium nicht behandelt oder raucht der Betroffene noch weiter, kann es zu einer bleibenden Schädigung der Lunge kommen.
Zuerst macht die Krankheit sich durch Kurzatmigkeit und durch pfeifende Geräusche während des Ausatmens bemerkbar. Zunächst treten diese Symptome nur bei körperlicher Belastung auf. So fällt dem Betroffenen zum Beispiel das Treppenschweigen schwerer als üblich. Schreitet die Krankheit jedoch unbehandelt fort, können diese Symptome jedoch zu einer alltäglichen Begleiterscheinung werden. Auch die normalen Atemwegsinfektionen machen einem vom Raucherhusten Betroffenen mehr zu schaffen und treten zudem öfter als sonst üblich auf. Zudem dauern die Infektionen auch länger an als bei einem Gesunden.
Treten erste Symptome des Raucherhustens auf, sollte der Betroffene seine Lungenfunktion überprüfen lassen. Wenn diese beeinträchtigt ist, kann der Lungenfacharzt weiterhelfen. Der Raucherhusten ist nicht heilbar, kann aber in seinem weiteren Fortschreiten durch Medikamente, körperliches Training oder eine Sauerstoffbehandlung zumindest gestoppt werden. Als Trainingsmaßnahmen sollte vor allem Ausdauersport wie Schwimmen, Gehen oder Radfahren ausgeübt werden. Auch gibt es spezielle Lungensportgruppen, die von einem Arzt betreut werden. Medikamentös wird der Raucherhusten mit sekret lösenden Mitteln behandelt. Auch sollten die Betroffenen viel Flüssigkeit zu sich nehmen, da dies die Schleimlösung fördert. Hier können zum Beispiel Husten- und Bronchialtees getrunken werden.

Zudem sollten die Betroffenen das Rauchen aufgeben, da sich sonst aus dem Raucherhusten eine schwere Lungenerkrankung oder Lungenkrebs entwickeln können. Auch das Passivrauchen sollte vermieden werden.

Kommentieren

Suchen
Kategorien
Links: